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Philipp Bauknecht

1884–1933  (DEU)

Der Künstler – lange in Vergessenheit geraten, gilt heute als einer der ursprünglichsten Künstler des deutschen Expressionismus.

Deutscher Expressionist Philipp Bauknecht - Winterlandschaft - Öl auf Leinwand
Winterlandschaft

No: 0500

Maler und Grafiker des Expressionismus:
Philipp Bauknecht (DEU | 1884–1933)

Öl auf Leinwand

um 1912 | (H x B): 25.5 x 30 cm

signiert unten links: Ph.Bauknecht

 

Spezialpreis: CHF 28'000.–

Expressionist Philipp Bauknecht 1884-1933 - Feldblumenstrauss in Öl
Feldblumenstrauss

No: 0501

Maler und Grafiker des Expressionismus:
Philipp Bauknecht (DEU | 1884–1933)

Öl auf Leinwand

um 1913 | (H x B): 70.5 x 49 cm

unten rechts Monogramm: Ph.B.

 

Spezialpreis: CHF 26'000.–

Philipp Bauknecht studierte an der Königlichen Kunstgewerbeschule in Stuttgart. Wegen einer Tuberkuloseerkrankung liess er sich 1910 in Davos nieder. Er erlebte den mondänen Kurort ebenso wie die rauen Berge – beide Aspekte spiegeln sich in seinen Werken wider. Nach der Verfemung durch die Nazis geriet seine Kunst in Vergessenheit und wurde erst 1960 wiederentdeckt.

Bericht: BAUKNECHT / Im Versteck

DER SPIEGEL | Ausgabe 34/1961

Davoser Bergwelten im Expressionismus

aus dem Kunstarchiv | 23.11.2014 – 19.04.2015

Retrospektive; Einblick in das Schaffen von Bauknecht

100 Gemälde sowie rund 30 Zeichnungen und Holzschnitte | April 2014

Philipp Bauknecht wurde 1884 in Barcelona geboren. Er entstammte einer Uhrmacherfamilie aus dem (damals) württembergischen Schramberg.
1892/93 kehrten seine Eltern in ihre Heimatstadt Schramberg zurück. Er absolvierte eine Lehre an der Schreinerfachschule in Nürnberg und besuchte die Königliche Kunstgewerbeschule in Stuttgart unter Bernhard Pankok, dessen Mitarbeiter er wurde.

Gegen 1910 verzog er wegen Tuberkulose nach Davos in der Schweiz und lernte dort u.a. Klabund und Erwin Poeschel kennen. Ein paar Jahre später konnte Bauknecht auch Kontakte zu Ernst Ludwig Kirchner knüpfen, mit dessen Werk sich manche Übereinstimmung zeigt. Zwischen 1920 und 1933 gab es in der Schweiz wie auch in Deutschland Ausstellungen seiner Bilder und Holzschnitte.

Im Jahr 1925 heiratete er die Niederländerin Ada van Blommestein und reiste mit ihr nach Holland. Ab 1925 verschlechterte sich sein Gesundheitszustand wegen der Tuberkulose. Am 26. Februar 1933 verstarb er während einer Operation in Davos. Seine Witwe zog nach seinem Tod mit ihrem gemeinsamen Sohn in die Niederlande nach Baarn bei Hilversum zurück und bewahrte seine Bilder. Sein Bild Hirtengespräch wurde 1937 von den Nationalsozialisten beschlagnahmt. Seine Werke wurden 1960 wiederentdeckt.

Quelle: wikipedia.org

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