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GIUSEPPE PADOVANO

*1947  (ITA)

In Padovano's Biografie entdeckt man bekannte Namen wie

Alberto Giacometti, Otto Braschler, Rafael Alberti, Pablo Picasso, Salvador Dalí, Baron Hans Heinrich von Thyssen, Santiago Palet u.v.m.

Italienischer Maler - Giuseppe Padovano - Indiano
l'indiano

Bildnummer: 0770

Öl auf Leinwand | 1981, Melano TI, Svizzera

Grösse mit Rahmen (H x B): 62 x 52 cm

Motivgrösse (H x B): 48.5 x 38.5 cm

Original, signiert vorne, Beschrieb auf Rückseite

 

Schätzung: CHF 6800.--

Kunstmaler - Giuseppe Padovano malte in Melano
Italienischer Maler - Giuseppe Padovano - Indiano - Signatur

Padovano porträtierte u.a.

Alberto Giacometti, Otto Braschler, Francesca von Habsburg

Giuseppe Padovano, geboren am 20. März 1947. Er ist ein italienischer Maler, Bildhauer und Designer.

Seine Werke sind permanent in einigen Museen und renommierten internationalen Stiftungen untergebracht, darunter die Thyssen-Bornemisza in Madrid, das Kunstmuseum in Wien, die Nationale Kunstgalerie von Bologna, die Treccani-Stiftung in Mailand und die Fondazione Corrente in Mailand.

Nachdem Padovano seine Kindheit und frühe Jugend in Salento mit seinem Onkel Peter Picci verbracht hatte, zog er 1963 in die Schweiz, nach Chur. Bereits mit sechzehn Jahren zeigte Giuseppe künstlerische Qualität, so dass er im selben Jahr die Abendkunstschule, unter der Regie von Otto Braschler in Chur besuchte. Braschler verbrachte einen langen Aufenthalt mit Alberto Giacometti in Paris.

Im Jahr 1965 und den darauffolgenden Jahren kauft der Meister Otto Braschler noch mehrere Gemälde des Künstlers: Diese Verkäufe erlauben Padovano, die Bauarbeiten des ersten Hauses in Casarano auf der Salento-Halbinsel zu beginnen, deren Wert im Jahr 1970 rund 5 Millionen Italienische Lire war. In Graubünden zeigen Galeristen Werke von Alberto Giacometti und seinem Meister Otto Braschler. Giacometti stirbt 1965 in Chur.

1971 lebte er in Mailand, im selben Geländerpalast wie die Dichterin Alda Merino. In der Bar Jamaica, nur wenige Schritte von seinem Domizil begegnete er vielen Künstlern, Schriftstellern und Schauspieler.

Padovano übertrifft die Aufnahmeprüfung an der Academy of Fine Arts in Brera; Er gewann ein Stipendium für 1972/73. Im Jahr 1975 zog er in die deutschsprachige Schweiz, nach Dietikon, Zürich. Er vermietete sein erstes Atelier und schrieb sich in die Gesellschaft der Maler, Bildhauer ein, wo er die Periode des abstrakten Expressionismus begann.

Erste Einzelausstellung vom 20. Oktober bis 21. November 1977, gesponsert vom italienischen Konsulat im Foyer des Stadttheaters in Chur.

1977 veranstaltete sein Freund Schriftsteller und Verleger Anton Gantner eine Ausstellung im Museum für Kunst und Kommunikation des Fürstentums Liechtenstein. Padovanos Maltechnik verändert sich, sehr prägnant, beeinflusst vom abstrakten Expressionismus (Robert Rauschenberg) – hier entsteht der Stil, die abstrakten und subtilen Farben, die diese Periode auszeichnen. Anton Gantner kauft ein Gemälde, „Auge im Weltraum“, für die Summe von CHF 12.000.–

1979 wurde er nach Barcelona zur Ausstellung „Hommage an Picasso“ eingeladen, die Hundertjahrfeier seiner Geburt, die von Kunsthändler und Verleger Catalan Santiago Palet organisiert wurde. (Giuseppe Padovano, Das Massaker von Bologna, 1980. Öl auf Holz, 80x120cm. Bologna, Nationales Bildergalerie).

1980 heiratet Padovano in Rovio TI, Schweiz, die Amerikanerin Wendy Mary Hollinger.

1983, als Teil einer Ausstellung – 30 Zeichnungen von Pablo Picasso werden Padovano zur Ausstellung des Dichters Rafael Alberti, einem Freund von Picasso, zur Verfügung gestellt.

1988 kauft Padovano ein Haus in Carona TI, Schweiz: ein grosser Teil davon ist das Ergebnis des Verkaufs einiger seiner Gemälde. Im Haus eröffnet er sein Kunststudio und Siebdruck-Atelier, wo mehrere Siebdruckläufe von Ernesto Treccani, Salvador Dalí und anderen zeitgenössischen Autoren veröffentlicht wurden.

1991 in Lugano wurde Padovano ein Freund von Baron Hans Heinrich von Thyssen A., ein grosser Sammler, der das Porträt seiner Tochter Francesca in Auftrag gab und mehrere Werke, darunter „Porträt eines jungen Paares“, mit einem erheblichen Wert. Später wurde der Baron von Thyssen zum Hauptpatronenkünstler von Giuseppe Padovano.

Der Künstler zog 1992 nach Barcelona, wo sein Freund und Kunsthändler Santiago Palet ihm ein Studio vermietete. Während des spanischen Urlaubs malte er viele Werke (abstrakter Expressionismus) unter dem Bann der katalanischen Moderne und der Architektur von Gaudi.

1993 unterrichtet Padovano an der Kunsthochschule Michelangelo Buonarroti in Lugano TI, Schweiz.

1997 wurde Giuseppe Padovano vom Direktor und Kurator des Kunsthistorischen Museums in Wien, Dr. Rudolf Disteiberger, beauftragt, die Ausstellung mit dem Titel „Der Zauber edler Steine“ im Auftrag der Schweizerischen Eidgenossenschaft zu organisieren.

Im Juli 1998 kehrte er in seine Heimat nach Casarano (Lecce), Italien, zurück, wo er ein Atelier in seinem Haus einrichtete.

In den darauffolgenden Jahren sterben viele seiner engsten Freude.

Im Dezember 2015 geht Padovano wieder nach Barcelona, Spanien, wo er zusammen mit seinem katalanischen Freund, Kunsthändler und Verleger, Santiago Casajuana Palet Bauland an der Costa Brava kaufte, mit der Absicht eine neue Kunstgalerie zu bauen.

Auszüge aus der umfangreichen Biografie von Giuseppe Padovano, übersetzt in Deutsch.

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