Richard Paul Lohse

(1902–1988) CHE

Der schweizerische Grafiker und Maler zählt zu den profiliertesten Vertretern der Konkreten Kunst.

Künstler Richard Paul Lohse - Sechs kontinuierliche mengengleiche Farbbänder
Sechs kontinuierliche mengengleiche Farbbänder

Bildnummer: 0920

1973 | Lithografie, signiert

Edition: 99/200

82 x 34 cm | Rahmen mit Glaseinlage

 

CHF 1150.–

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Lexikon zur Kunst in der Schweiz

Richard Paul Lohse

1902 wird Richard Paul Lohse in Zürich geboren. Der junge Lohse will Maler werden. Doch sein Wunsch, in Paris zu studieren, erfüllt sich aufgrund schwieriger wirtschaftlicher Verhältnisse nicht. So tritt er 1918 in die Werbeagentur Max Dalang ein, um Reklamezeichner zu werden. Als Autodidakt malt Lohse spätkubistisch-expressive Stilleben. In den 30er Jahren wird Lohse als Grafiker und Buchgestalter zu einem der Pioniere der modernen Schweizer Grafik; als Maler beschäftigen ihn Kurvaturen und diagonale Konstruktionen.

1937 gründet Lohse zusammen mit Leo Leuppi die "Allianz, Vereinigung moderner Schweizer Künstler". 1938 unterstützt er Irmgard Burchard, mit der er kurz verheiratet ist, bei der Organisation der Londoner Ausstellung "Twentieth Century German Art". Seine politische Haltung führt ihn in den Widerstand, dem sich auch seine zukünftige Lebenspartnerin Ida Alis Dürner angeschlossen hat.

1943 kommt der Durchbruch in der Malerei: Lohse standardisiert die Bildmittel und beginnt die Entwicklung modularer und serieller Systeme. 1953 erscheint seine Publikation "Neue Ausstellungsgestaltung", ab 1958 ist er Mitredaktor der Zeitschrift "Neue Grafik". Lohses systematisch-konstruktive Kunst und konstruktive Gebrauchsgrafik finden durch bedeutende Ausstellungen weltweit Beachtung. 1988 stirbt er in Zürich.

Quelle: Biografie von lohse.ch

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